Berufsrechtsschutz

Wenn es um den eigenen Arbeitsplatz geht, hört der Spaß auf!

Ganz besonders wenn sich die Gemüter von Arbeitnehmer und Arbeitgeber erhitzen! So ungern manche Arbeitnehmer am Montagmorgen den Weg in die Firma antreten, sei eines gesagt: Nur durch einen Arbeitsplatz und dem damit verbundenen Einkommen, kann man in vollem Umfang am öffentlichen Leben teilnehmen, sich etwas aufbauen oder sich hin und wieder ein bisschen Luxus gönnen.

Dabei muss sich die Wirtschaft nicht einmal in einer schwierigen Lage befinden und viele Unternehmen rationalisieren Arbeitsplätze, verlegen Standorte oder melden gar Konkurs an. Lang vorbei sind die goldenen Jahre des Wirtschaftwunders und die Zeiten auf dem Arbeitsmarkt haben sich Zunehmens verschlechtert. Die meisten Arbeitgeber stehen schon lange nicht mehr als Garant für eine sogenannte Lebensstellung.

Sich dieser Lage bewusst, macht es keinen Sinn gar in Panik zu verfallen, jedoch sollte man das Risiko absichern, falls man seitens des Arbeitgebers ungerecht behandelt wird, die Möglichkeit zu haben, sich zur Wehr zu setzen. Selbst bloß eine Klage durch den Rechtsanwalt einzureichen, sowie dessen Rechtsberatung in Anspruch zu nehmen, verursacht Kosten. Zudem ist man, vorausgesetzt es bietet sich im Moment kein ein neuer Arbeitsplatz an, nicht gerade in der besten Verfassung. Wenn sich zudem noch hohe Kosten auftürmen, verbessert das nicht unbedingt die Position.

Gut wer sich durch eine Berufsrechtsschutzversicherung ein gutes Stück finanzielle Unabhängigkeit gesichert hat und nun zumindest davon profitieren kann. Da zahlt es sich in barer Münze aus, auf einen sehr versierten Verteidiger zurückzugreifen zu können. Falls ein Arbeitnehmer keine Berufsrechtsschutzversicherung hat, tragen im Arbeitsgerichtsverfahren (in der I. Instanz) jede Partei unabhängig vom Ausgang des Verfahrens, ihre eigenen Anwaltskosten etc. selbst. Klassische Fälle, bei denen eine Berufsrechtsschutzversicherung zum Einsatz kommt sind sowohl gerichtliche und außergerichtliche Auseinandersetzungen aus einem bestehenden Arbeits- oder Dienstverhältnis, wie jenes im öffentlichen Dienst. Zudem werden meist um Themen wie Vergütung von Gehalts- oder Lohnzahlungen, Mutterschutz, Urlaubsansprüche, Mobbing, gefühltes Übergehen bei Beförderungen, Kündigungen in allen Varianten wie deren Fristen, Ausstellungsform und Änderungen der Arbeitszeugnisse sowie die Betriebsrente oder zu zahlende Schadensersatzforderungen gestritten.