Spezial-Straf-Rechtsschutzversicherung

Der Spezial-Straf-Rechtsschutz sollte den privaten und beruflichen Bereich umfassen und auch für ehrenamtliche Tätigkeiten eine sinnvolle Ergänzung bieten.

Sieht man sich dem Vorwurf einer Vorsatzstraftat ausgesetzt, stoßen einige Straf-Rechtsschutz Tarife an ihre Grenzen. Anders verhält es sich Im Spezial-Straf-Rechtsschutz. Hierbei besteht auch dann ein Versicherungsschutz, wenn dem Versicherten vorgeworfen wird, eine Vorschrift des Strafrechtes verletzt zu haben, dessen Vergehen vorsätzlich als auch fahrlässig strafbar ist.
Dabei gilt: Ist das Vergehen nur vorsätzlich begehbar, besteht Versicherungsschutz, soweit es sich um kein Verbrechen handelt. Der Versicherungsschutz besteht dann solange eine rechtskräftige Verurteilung wegen Vorsatzes nicht erfolgt.
Bei Ordnungswidrigkeiten wie z.B. Bußgeldgescheiden u.ä. ist vorsätzliches Handeln dabei mitversichert.

Hierbei umfasst der Spezial-Straf-Rechtsschutz in der Regel:

  • Beistand im Verwaltungsrecht
  • Kostenübernahme von Honoraren mit Rechtsanwälten und Sachverständigen
  • Straf-Rechtsschutz
  • Verteidigung der im Spezial-Straf-Rechtsschutz Versicherten in Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren, auch wenn der Versicherte als Zeuge vorgeladen ist und dadurch vernommen wird und somit ggf. die Gefahr einer Selbstbelastung befürchten werden muss
  • Verteidigung in disziplinar- oder standesrechtlichen Verfahren

Spezial-Straf-Rechtsschutz - für Nichtselbständige je nach Bedingungen des Anbieters.

Der Umfang umfasst meist die Erstattung der Kosten für die Verteidigung wegen des Vorwurfs der Verletzung von Vorschriften des Strafrechts. Natürlich sind auch hier vorsätzlich begangene Taten nicht versicherbar. (Wird rechtskräftig festgestellt, dass die Straftat vorsätzlich begangen wurde, müssen die Kosten zurückgezahlt werden.)